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25.02.09

BIOS flashen

Der EEPROM Baustein ist die Schnittstelle zwischen Hard- und Software und oft die Quelle vieler Probleme mit dem System.


Der EEPROM Baustein ist die Schnittstelle zwischen Hard- und Software und oft die Quelle vieler Probleme mit dem System. Ein falsch eingestelltes BIOS oder eine fehlerhafte Version ist oft Auslöser für viele gestörte Funktionen. Daher bringen die Hersteller in unregelmäßigen Abständen Updates für Ihre Mainboards heraus, die eventuelle Fehler beheben können. Achtet immer auf die Releasenotes der neueren Version und schaut ob behobene Fehler auch auf eure Probleme zutreffen. Niemals sollte man ein BIOS ohne Grund flashen, denn auch hier gilt: „Don't change running systems!“

Oft ist es aufgrund von Hardwareproblemen nötig das BIOS neu zu flashen. Man sollte aber vorher einiges beachten: Das Flashen kann bei einem Fehler zu einem Komplettdefekt des Mainboards und somit des Rechners führen. Schaltet daher den Computer niemals während des Flashens aus und versucht die Stromzufuhr mittels einer USV (falls vorhanden) zu sichern. Überprüft vor dem Einspielen mehrmals ob ihr die richtige Revision habt. Viele Setups sagen euch wenn das BIOS mit dem Mainboard nicht kompatibel ist, aber oft kann es auch dazu kommen, dass die Einspielung ohne Überprüfung vorgenommen wird.

Welche BIOS Version ihr auf eurem Rechner habt seht ihr meistens beim Systemstart. Schreibt euch die Version auf und sucht auf der Seite des Herstellers nach der neusten Version des BIOS für euer Board. Vergleicht unbedingt die Änderungen zwischen der aktuell installierten und der neusten Version und wägt das Risiko ab.

Viele Hersteller bieten schon eine Setup-Datei, die unter Windows ausgeführt werden kann. Diese komfortable Methode löscht die Alte Version des BIOS erst wenn die neuere Installiert ist, damit bei einem Fehler immer noch die Alte vorhanden ist. Wer nicht das Glück hat mit solch benutzerfreundlichen BIOS-Updates versorgt zu werden, der muss das BIOS in alter Manier aufspielen. Dazu benötigt ihr zwingend ein Diskettenlaufwerk! Ihr braucht dazu 2 Disketten: Die erste formatiert ihr mit Hilfe von Windows als Bootdiskette, dabei werden startrelevante Dateien kopiert. Spielt auf die zweite Disk alle Dateien, die sich in den heruntergeladenen BIOS-Dateien befinden und startet den Computer mit der Bootdiskette neu. Stellt im BIOS die Bootreihenfolge so um, dass als erstes von der Diskette gebootet wird. Beim erneuten Starten sollte dann eine Eingabeaufforderung erscheinen, die mit A:\ beginnt. Hier gebt ihr nun den Namen der Flashsoftware ein (z.B. setup.exe oder flash.exe). Im erscheinenden Menu wählt ihr die BIOS Version auf der Diskette auch und bestätigt mit Enter. Folgt dem Menu! Es werden dabei Hinweise erscheinen, die euch auf einen eventuellen Hardwareschaden bei vorzeitigem Abbruch hinweisen.

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