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25.02.09

Dorschfang an der Brandung

Dorsche leben bei uns in Nord- und Ostsee und sind eher Tiefenfische.


Dorsche leben bei uns in Nord- und Ostsee und sind eher Tiefenfische. Doch zur abendlichen Zeit kann man diese Fische auch in Brandungsnähe fangen. Für den Dorschfang kann man ein Paternostervorfachsystem nutzen: Dieses besteht aus mindestens 2 großen Jigköpfen oder Dorschhaken, die an einem Drahtgestänge befestigt sind, welches die Haken von der Schnur fern hält.

Das ganze Vorfach sollte etwa 1m lang sein und die Haken sind jeweils etwa 50cm voreinander entfernt. Um weit auszuwerfen ist ein Bleigewicht von etwa 150g – 250g anzubringen. Die Schlagschnur, welche für das Vorfach verwendet wird, sollte 0,50er – 0,60er Schnur sein. Die Hauptschnur ist mit 0,35er bis 0,40er vollkommen ausreichend.

Beim Brandungsangeln ist es sehr wichtig, das Paternoster weit hinaus zu werfen, dazu sollet ihr Ruten mit einer Länge von 3m – 4m benutzen, die stark genug sind, dem Blei- bzw. Wurfgewicht stand zu halten. Für die Bissanzeige hat sich bisher immer ein Glöckchen bewährt, dieses wird an die Spitze der Rute angebracht und bei einem Biss wird dies laut bimmeln. Eine andere Möglichkeit ist, die Schale eines Ü-Ei zu nutzen, dabei wird die eine Seite mit einem Haken durchbohrt und das Eis mit etwas Sand gefüllt. Der Haken wird nun in die straffe Schnur gegeben, bei einem Biss wird sich das Ein schnell auf und ab bewegen bzw. auf der Schnur hüpfen.

Als Köder haben sich für den Dorschfang vor allem Wattwürmer als Ideal herausgestellt, diese Kosten etwa 0,10 – 0,25 EUR und können in großen Massen im Angelgeschäft erworben werden. Für einen Abend am Strand sollten etwa 10 – 15 Stück pro Rute ausreichen. Alternativ könnt ihr aber auch Gummiköder mit Leuchtfarben verwenden, diese Kosten in etwa das gleiche, können aber beliebig oft wiederverwendet werden. Nach meiner Erfahrung ist aber ein lebender Köder immer besser als Plastik Imitate, aber bevor man garnichts mehr hat, kann man auch die verwenden. Es gibt Duftmittel, die auf die Köder aufgetragen werden können, diese halten aber maximal 10 Minuten im Wasser.

Den Wurm zieht ihr wie folgt auf den Haken: Dazu gibt es Ködernadeln, die mitten durch den Wurm geschoben werden. Der Vorteil ist, dass man den Wurm beim Ausziehen nicht biegen muss, sondern ihn gerade auf die Ködernadel schiebt und dann die Nadel an einem Ende in den Haken einrastet und den Wurm auf den Haken übergibt. Beim Aufziehen solltet ihr den Wurm nur an zwei Stellen durchstoßen, dass ist vorne und hinten. Niemals den Wurm mehrmals auf den Haken anstechen, dadurch läuft dieser zu schnell aus (stirbt) und ist für den Dorsch uninteressant.

Vor den Haken könnt ihr ein paar Auftriebsperlen anbringen (oder Styropor), diese sorgen dafür dass keine Krebse an dem Wurm nagen und, sofern die Perlen bunt sind, wird der Dorsch schneller auf eure Beute aufmerksam. Sehr gute Farben sind Orange, Rot und Gelb, die das Licht leicht fluoreszieren.

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