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25.02.09

Grundlagen für die Herstellung von Cremes

Bei der Herstellung von Cremes unterscheidet man zwischen Fettphase und Wasserphase.


Bei der Herstellung von Cremes unterscheidet man zwischen Fettphase und Wasserphase. In der Fettphase werden die Bestandteile der Creme in einem Wasserbad bei 70°C erhitzt bzw. geschmolzen und mit einem Emulgator verbunden. Die entstehende Masse ist die Basis für jedwede Art von Creme und kann als Grundbestandteil im Kühlschrank gelagert werden. Als Emulgatur wird Tegamuls verwendet, Tegamuls 90 S ist ein Emulgator, der zur Verbindung von nicht verbindungsfähigen Substanzen (z.B. Wasser und Öl) benötigt wird. Tegamuls schmilzt bei etwa 50°C-55°C, daher müssen die Stoffe für die Herstellung von Kosmetika immer erwärmt werden.

Zusätzlich kann Bienenwachs in geringen Mengen beigemischt werden, dadurch wird die Creme etwas fester. Das Mengenverhältnis sollte in etwa wie folgt aussehen:

22% Tegamuls

3% Bienenwachs

75% Öle nach Wahl

In der Wasserphase wird die Creme verwendungsfähig gemacht. Dazu werden der Basisstoff und Wasser voneinander getrennt auf 70°C erhitzt und dann im Verhältnis 1:2 bis 1:3 vermengt.

Um die Haltbarkeit zu erhöhen, kann Paraben K nach dem Erkalten beigemischt werden. Paraben K dient als Konservierungsstoff, es ist eine Mischung aus Methylester (Nipagin) und Propylester (Nipasol). Beides sind Para-Hydroxy-Benzoesäuren. Paraben K enthält einen antimikrobiellen Duftstoff und ist als klare Lösung erhältlich. Dabei sollten auf 10g Creme 1 Tropfen Paraben K zugegeben werden. Das entspricht weiterer 3 Monate Haltbarkeit. Bei 2 Tropfen, dann entsprechend weitere 6 Monate. Ohne Konservierung ist eine Creme im Kühlschrank etwa 2 Wochen haltbar.

Suchbegriffe: Creme Herstellung Paraben Tegamuls Haltbarkeit Fettphase Wasser