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25.02.09

Kirschmarmelade mit Rhabarber und Kiwi

Etwas ungewöhnlich, vielleicht auch gewagt, ist die Kirschmarmelade mit Rhabarber und Kiwi.


Etwas ungewöhnlich, vielleicht auch gewagt, ist die Kirschmarmelade mit Rhabarber und Kiwi. Der Gemeine Rhabarber ist keine Obst, sondern eine Gemüsepflanze und gehört zur Familie der Knöterischgewächse, schon in der Zeit weit vor Christus war der Rhabarber als natürliches Arzneimittel bekannt, denn er enthält viel Vitamin K sowie Kalzium und Kalium, der Rest ist, wie bei nahezu allen Früchten reines Wasser. Beachtet, dass ihr den Rhabarber sehr jung erntet, da dieser bei zunehmender Reifung einen hohen Oxalsäuregehalt hat und somit schwer verdaubar wird.

Die Kiwi, welche nicht aus unseren heimischen, sondern eher aus südlichen Gefilden wie Italien, Griechenland oder Neuseeland stammen, ist eine wahre Vitaminbombe, den Sie enthält viel Vitamin C, sowie Magnesium, Kalium und Kalzium. Da wir die Kiwis nicht im Garten anbauen können, müssen wir diese für unsere Marmelade für ein paar Cent kaufen.

Für unsere Konfitüre wird der Rhabarber in feine Stücke mit etwa 0,5 – 1,0 cm dicke geschnitten, damit dieser beim Kochen schnell weich wird und sich später keine zu festen Stücke bilden. Der Rhabarber kann bei zu großen Stücken und wenn dieser vor allem zu Reif und damit zu fest ist, sich nicht so gut in die Marmelade einfinden. Daher solltet ihr immer jungen und zudem frischen Rhabarber verwenden. Natürlich auch nur die Stiele, den die Blätter sind ungenießbar und zu säurehaltig.

Die Kiwi werden kurz mit kochendem Wasser übergossen und gleich mit kaltem Wasser abgeschreckt, dadurch lässt sich Haut beim schälen leicht abziehen. Wenn ihr die Kiwi vorher mit dem Messer kreuzweise einkerbt, dann werden sich diese Schnittstellen beim Abschrecken ablösen und ihr könnt hier direkt die Haut abziehen. Schneidet dann die Kiwi in sehr kleine Stücke von etwa 5mm Kantenlänge. Für die Geschmacksperfektionisten, die es etwas streichzarter mögen, können die Kiwis, wie auch die Kirschen püriert werden, dies ist aber kein muss, macht die spätere Marmelade aber feiner.

Die Kirschen werden vor dem Entkernen gewaschen und von Stielen, Blättern und anhaftendem Schmutz befreit, danach könnt ihr mit einem Entkerner oder einer Häkelnadel den Kern durch das Fruchtfleisch drücken. Achtet darauf, dass ihr den Saft in einer Schüssel auffangt, diesen werden wir in unserer späteren Marmelade wiederverwenden.

Gebt alle Zutaten, also den Rhabarber, die Kiwis, sowie die Kirschen und deren Saft, den Gelierzucker und ein wenig Zitronensaft in einen Topf und mengt alles gut durch, sodass sich die Fruchte mit dem Gelierzucker gut verbinden. Die Marmeladenrohmasse lasst ihr etwa 2-3h ruhen, damit der Gelierzucker gut einziehen kann. Der Topf wird nach dem Einziehen mit samt der Masse erhitzt und zum Kochen gebracht. Beim Kochen kann die Marmelade sehr stark sprudeln, dies ist aber so gewollt, damit der Gelierzucker seine ganze Wirkung entfalten kann. Nach einer reinen Kochzeit von etwa 4-5 Minuten nehmt ihr ein wenig der kochenden Marmelade und gebt diese auf einen kalten Teller, sodass die Masse schnell abkühlen kann. Sofern die Marmelade hart wird, ist diese abfüllbereit, andernfalls muss sie noch etwas köcheln.

Die kochenden Marmelade gebt ihr in ausgespülte Gläser und füllt diese bis zum Rand, später wird sich die Marmelade darin setzen und einen Unterdruck zwischen Glas und Deckeln erzeugen. Nach dem Befüllen müssen die Gläser sofort verschlossen werden, damit diese nicht so viel Luft einschließen.

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