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25.02.09

Kirschmarmelade mit Whisky

Für die Gourmets der Marmeladen unter uns gibt es sehr viele Variationen für eine gute Marmelade.


Für die Gourmets der Marmeladen unter uns gibt es sehr viele Variationen für eine gute Marmelade. Diese reichen über die Kombination mit anderen Früchten, über das Hinzugeben von Nüssen bis hin zur geschmacklichen Perfektion mit Alkoholika. Einer dieser Alkoholika ist ein guter Whisky, der einige Jahre in Eichenfässern gereift und nun fertig für den Genuss ist. Viele Kenner werden jetzt sagen, dass man Whisky niemals vermischt, sondern immer nur „On the Rocks“ trinkt. Das mag vielleicht auch zutreffen, aber es gibt auch viele Leute, die den Whisky einfach nicht pur trinken können und lieber mit etwas versüßen wollen.

Für unsere Kirschmarmelade brauchen wir eine genügende Anzahl an Kirschen, die wir von ihren Verunreinigungen und dem Stiel befreien. Um den Kern zu entfernen, denn es gibt ja keine kernlosen Kirschen, nehmen wir uns eine Häkelnadel oder einen Kirschkernentsteiner (gibt es im Haushaltswarenladen) und drücken den Kern von oben aus der Frucht heraus. Achtet darauf, dass ihr den Saft auffangt, dieser wird für die Marmelade noch benötigt und enthält viele Geschmacksstoffe.

Für eine Fruchtmarmelade solltet ihr immer Zitronensaft mit hinzugeben, damit sich die rote Farbe nicht allzu schnell in ein sattes Grau verwandelt.

Die entkernten Kirschen samt Saft werden zusammen mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einen Topf gegeben und zum Kochen gebracht. Die Marmelade sollte etwa 3 Minuten gut sprudelnd kochen. Danach macht ihr den Geliertest: Dazu wird ein wenig der Marmelade auf einen kalten Teller gegeben damit sich diese schnell abkühlt. Wird die Marmelade dabei hart ist sie fertig, andernfalls müsst ihr sie noch etwas weiter kochen.

Jetzt könnt ihr den Whisky in die Marmelade einrühren! Hättet ihr es vorher gemacht, dann wäre der Alkohol verdampft und ihr hättet nichts von diesem edlen Tropfen gehabt. Achtet darauf, dass ihr den Whisky gleichmäßig unterrührt, sodass dieser gut verteilt ist.

Die noch heiße Marmelade wird dann in vorher heiß ausgespülte Gläser gegeben und diese dann sofort verschlossen. Dies ist wichtig, damit sich in dem Glas ein Unterdruck bilden kann, der den Deckel fest andrückt und vor weiterer Luft von Außen schützt. Andernfalls würde die Marmelade schnell schlecht werden.

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