website trackingwebsite tracking
25.02.09

Pfirsich-Ananas-Campari-Marmelade

Je wärmer es bei uns wird desto mehr südländische Früchte können auch in unserem heimischen Garten wachsen.


Je wärmer es bei uns wird desto mehr südländische Früchte können auch in unserem heimischen Garten wachsen. Eine Frucht, die schon viele bei uns angepflanzt haben, ist der Pfirsich. Dieser Baum blüht zwischen Ende März und Anfang Mai und seine Früchte kann man von Ende Juli bis Anfang September, je nach Sorte, ernten.

Auch mit den Pfirsichen kann man leckere Marmeladen zubereiten. Eine Spezialität ist die Pfirsich-Marmelade, diese ist zu unseren aus heimisch hergestellten Früchten eine echte Abwechslung. Die Zubereitungsarten unterscheiden sich nur unwesentlich. Ihr nehmt die reifen Früchte, diese sollten nicht mehr ganz so hart sein, aber auch noch nicht matschig, man würde im Volksmund „bissfest“ dazu sagen.

Um die Pfirsiche zu pellen solltet ihr diese oben kreuzweise einschneiden und anschließend mit kochenden Wasser übergießen, sodass die gesamte Frucht mit dem heißen Wasser bedeckt war. Alternativ können diese auch kurz in das kochende Wasser eingetaucht werden. Danach schreckt ihr die Pfirsiche wieder mit kaltem Wasser ab und könnt die Pelle von der eingeritzten Stelle an leicht abziehen.

Den Pfirsich viertelt ihr nun und löst das Fruchtfleisch dabei von dem Stein (Kern). Wer die Marmelade eher cremig ohne Stückchen mag kann die geschälten Pfirsiche pürieren. Ich bevorzuge es die eine Hälfte in kleinen Stückchen und die andere Hälfte püriert zu Marmelade zu verarbeiten. Die muss jeder aber individuell entscheiden.

Die Ananas müsst ihr schälen, d.h. von ihrer stachligen Schale befreien und natürlich den Kern entfernen. Dies geht am besten mit einem Ananasentkerner. Die Ananas sollte schon etwas weich sein, damit diese besser in die Marmelade passt, ansonsten müsst ihr diese komplett pürieren. Die Ananas kann, wenn diese schon sehr weich ist in kleinen Stücke zugegeben werden, andernfalls gilt hier wieder, Halb und Halb, also eine Hälfte feste Stücke und die andere Hälfte püriert.

In eine Pfirsichmarmelade sollte man immer etwas Zitrone zugeben, dadurch bleibt die Farbe länger erhalten und wird nicht so schnell gräulich.

Wer den Alkohol nicht mag, der kann den Campari auch weg lassen.

Gebt alle Zutaten (Pfirsich, Ananas, Zitronensaft und Gelierzucker) in einen Topf und lasst alles unter ständigem Rühren aufkochen. Das Ganze sollte dann etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren kochen. Prüft, ob die Marmelade beim Erkalten aushärtet. Dazu gebt ihr 1 TL der Marmelade auf einen kalten Teller, dadurch kühlt diese sehr schnell ab. Die Marmelade sollte dann eine fest, wabbelige Konsistenz bekommen. Ist die Marmelade fertig, kann anschließend der Campari untergerührt werden. Solltet ihr dies vorher machen, verdunstet der Alkohol und verliert seine Wirkung.

Wichtig ist, dass ihr die noch heiße Marmelade in die warm ausgespülten Gläser gebt, sodass diese dann luftdicht abschließen können und sich ein Unterdruck bildet, damit die Marmelade eine längere Haltbarkeit bekommt. Dreht die Gläser ab und an einmal um, damit sich die Luft gut verteilt.

Zutaten:

1000g Pfirsiche (Rohware)

1000g Ananas (Rohware)

1000g Gelierzucker

50ml Campari

4TL Zitronensaft

Suchbegriffe: Pfirsichmarmelade Pfirsich Marmelade kochen Frühstück Kern Stein Pfirsich-Ananas-Campari-Marmelade Ananas Campari