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25.02.09

Schrottverwertung mit Recyclingvergütung

In den Nachrichten hört man immer öfter davon, dass aus Firmenanlagen und Baustellen ganze Rollen mit Kupfer geklaut worden sind, aber was steckt dahinter? Ganz einfach: Der Preis für Metall ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen, die Nachfrage nach Ressourcen ist ins Unermessliche gestiegen.


In den Nachrichten hört man immer öfter davon, dass aus Firmenanlagen und Baustellen ganze Rollen mit Kupfer geklaut worden sind, aber was steckt dahinter? Ganz einfach: Der Preis für Metall ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen, die Nachfrage nach Ressourcen ist ins Unermessliche gestiegen. Allein der Kupferpreis hat sich binnen eines Jahres verdreifach. War er noch Mitte 2006 bei etwa 3000 EUR je Tonne, so kostete er Mitte 2007 schon 9000 EUR je Tonne, da ist es nicht verwunderlich, dass die Schrotthändler Massen an Altmetall sammeln und bei den Metallschmelzen verkaufen.

Die Schrotthändler nehmen auch von Privatpersonen Altmetalle ab, der Preis für 1 Kilogramm Kupfer ohne Zusatzstoffe (Plastikummantelung etc.) liegt bei etwa 4 EUR. Wer zu Hauf gerade bei Renovierungen oder Baggerarbeiten Altmetalle findet, kann diese Sammeln und zum Schrottplatz bringen und dort für gutes Geld verkaufen. Wegen der vielen Straftaten in Verbindung mit Metallverwertung werden ab einer gewissen Abgabemenge aber die Personalien festgehalten.

Gerade zu Weihnachten oder in der Ferienzeit ist das Geld knapp, da bietet sich das Sammeln von Altmetallen als Finanzspritze gerade zu an, aber wo findet man diesen Altschrott?

Ganz einfach, er liegt auf der Straße, man muss sich nur bücken. Wer nicht mit Scheuklappen herum rennt, der findet schnell ein paar Kilo Metall in Hecken, Gräben oder am Wegrand.

Kupfer: Ist zumeist in Kabeln verbaut, hier lohnt es sich schon bei alten Elektroleitungen diese aufzuschneiden und das Kupfer zu entfernen. Mit einem einfachen Kattermesser kann man an den Kostbaren Rohstoff kommen. Aber auch bei Abrissarbeiten kann man viel Kupfer finden, wer in seiner Nähe Abrisshäuser hat, der sollte sich kurz beim Eigentümer melden (zumeist teilt man dann den Gewinn) und dort auf Spurensuche gehen. Kupfer wurde viel in Kesselöfen und Armaturen verwendet, aber auch Warmwasserleitungen zum Wasserhahn oder Heizung hin sind nahezu immer Kupferleitungen. Physikalisch gehen benötigst du nur 112 cm³ / ml Kupfer um 1Kg davon zu haben. Der Schrottpreis liegt (Stand Dez. 2007) bei 6,50 EUR je Kilogramm.

Eisen: Ist wohl der am meisten verbraute Rohstoff in alten Häusern und Stallungen. Jedes alte Türscharnier, Nagel oder Holzverbindung besteht aus Eisen. Eisen findest du an jedem Wegrand. Hier werden öfter mal alte Holzöfen entsorgt oder Stahlfelgen von Autos. Selbst die Gusseisenpfanne von Oma hat noch Ihren Wert, auch wenn diese schon sehr herunter gekommen ist.

Blei: Ist ein giftiger Stoff, wenn dieser in Verbindung mit Säure oder Elektrolyse kommt. Trotzdem findet er große Verwendung in der Industrie und ist ein gefragter Rohstoff. Plumbum wie es noch genannt wird, ist Hauptbestandteil in alten Autobatterien gewesen. Diese sollte man aber nicht selber aufmachen, da es zu gefährlichen gesundheitsschädlichen Reaktionen kommen kann. Weiterhin findet Blei Verwendung im Hausbau auf dem Dach, da es eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion hat. Der Preis je Kilogramm beträgt etwa 2,60 EUR.

Aluminium: Ist ein sehr leichter Stoff, aber auch er erzielt seinen Preis (2,50 EUR je Kilo). Aluminium wird zu Hauf in der Verpackungsindustrie verwendet, hier z.B. für Konserven und Getränke Dosen, aber auch in Kochtöpfen findet es Anwendung. Diese werden oft bei Haushaltsauflösungen weggeworfen, da Sie nicht mehr zum Kochen verwendet werden können. Für das Metallrecycling sind diese aber allemal geeignet.

Zinn: Dieses Metall wird man wohl eher selten in großen Mengen finden. Es wird beim Löten von Metallverbindungen Verwendet, hier kann man vielleicht auf Restlotbestände hoffen, diese haben aber nicht unbedingt hohe Gewichte, sind aber sehr gewinnbringend. Zinn ist heutzutage ein Ersatzprodukt für Blei, da es weniger gesundheitsgefährdende Eigenschaften besitzt, daher wird beim Bleigießen auch Zinn verwendet. Der Preis je Kilogramm beträgt etwa 16 EUR.

Nickel: Dieser Stoff kommt meist nur in Legierungen vor und ist damit nur in Kleinstmengen zu finden. Nickel wird in kleinen Batterien verbaut, wie z.B. Nickel-Kadmium-Batterien. Der Preis je Kilogramm beträgt 26 EUR.

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