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25.02.09

Schutzgas schweißen

Mit Schutzgas schweißt man zumeist mit einer Argon und Sauerstoff Mischung.


Mit Schutzgas schweißt man zumeist mit einer Argon und Sauerstoff Mischung. Dabei entstehen Temperaturen von 1200°C – 1400°C die das Material sofort zum Schmelzen bringen. Das Gemisch strömt aus der Schutzgasdüse und der Funken zwischen Metall und Elektrode entzündet das Gemisch. Beim Schweißen gilt die UVV, d.h. es ist eine Schutzbrille zu tragen, ein Schweißschild um die Augen zu schützen, Arbeitskleidung aus Baumwolle, Lederhandschuhe und eine Lederschürze zu tragen. Es ist auch immer ein Feuerlöscher in Reichweite zu haben damit ein Brand durch die Zündfunken schnell gelöscht werden kann. Die Stellen, an denen später geschweißt werden soll, müssen fettfrei und sauber von Rost und Schmutz sein. Dazu werden die Stellen abgeschliffen und mit einer Fitlösung gereinigt.

An das Metall legst du die Kathode an, damit ein Zündfunken zwischen dem Metall und der Elektrode im Kolben entstehen kann. Beim Schweißen bewegst du den Kolben in einer Pendelbewegung entlang der zu erstellenden Schweißnaht, damit sich das Material gleichmäßig erwärmt und verteilt. Dabei wird der Kolben langsam und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit auf der Schweißnaht entlang geführt, sodass das Material Zeit zum Schmelzen hat. Dabei aber nicht zu lange auf einer Stelle verharren, damit das Material nicht durchtropft.

Am Ende der Schweißnaht wird die Elektrode nicht einfach von der Schweißnaht entfernt, sondern entgegen der vorherigen Schweißrichtung abgezogen.

Durch die hohen Temperaturen dehnt sich das Metall aus, dies ist eine natürliche Eigenschaft der Elemente, leider aber nicht zum Vorteil für unsere Schweißnaht, daher solltet Ihr immer nur kurze Schweißnähte setzen, sodass das Material Platz zum Zusammenziehen hat und euch die Schweißnaht oder gar das Material abreisst.

Suchbegriffe: Schutzgas schweißen Nähte verbindung Metall Stahl