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25.02.09

Stahlvorfach binden

Mit Hilfe eines Stahlvorfaches kannst du deine teuren Köder schützen.


Mit Hilfe eines Stahlvorfaches kannst du deine teuren Köder schützen. Dies gilt insbesondere für das Fischen von Raubfischen, die ggf. die Sehne durchbeißen würden sofern sie den Köder im Ganzen schlucken. Das Stahlvorfach verhindert durch die hohe Anzahl an eingebundenen Drähten ein durchschneiden durch die Fischzähne.

Du benötigst für den Bau zu erst einmal Drahtschnur. Diese bekommst du auf kleinen Rollen zu etwa 20m im Fachgeschäft. Achte darauf, dass der Draht aus mehreren kleinen Drähten geflochten ist, dies erhöht die Stabilität und ist qualitativ hochwertiger. Zumeist bestehen die geflochtenen Drähte aus etwa 7 Einzeldrähten, je mehr Einzeldrähte verbaut sind, desto besser. Der Vorteil daran ist, dass der Draht dann sehr flexibel und geschmeidig bleibt, als wenn man einen einzelnen Draht hat. Weiterhin sind ein Wirbel und ein Karabiner nötig, die jeweils auf die Enden montiert werden. Achte darauf, dass du die Wirbel nicht zu klein kaufst, da die Ösen sonst später nicht mit dem Draht passen bzw. kein festsitzendender Knoten entstehen kann. Außerdem brauchen wir noch passende Quetschhülsen, die unsere Enden des Drahtes fest sichern.

Quetschhülsen eigenen sich wesentlich besser, auch wenn die Meinungen hier weit auseinander gehen, der Nachteil von verknoteten Vorfächern ist, dass Knoten dafür sorgen können, dass der Draht bricht.

Wenn du alles zusammen hast, dann geht es ans Ablängen des Stahldrahtes, dabei solltest du 5cm auf jeder Seite mehr abschneiden, damit du sauber den Knoten binden kannst. Das heißt wenn du ein 20cm langes Vorfach willst, dann schneide etwa 30cm ab. Der Überstand wird weiterhin noch für das Auflegen der Quetschhülsen genutzt, die etwa 0,5cm – 1cm auf dem Draht ausliegen.

Umwickelt als erstes den Wirbel, indem ihr den Draht 2 Mal durch die Öse zieht. Danach wird der Draht mit etwa 7 – 10 Wicklungen um sich selbst gedreht, dadurch erhaltet ihr eine verstärkte Doppelbindung. Achtet darauf, dass die Schlaufen eng nebeneinander liegen. Zum besseren Verdrehen könnt ihr einen Twizzler oder auch eine Arterienzange benutzen, mit denen man den Draht gleichmäßig umwickeln kann. Danach wird die Hülse aufgesteckt und über die Wicklungen geschoben. Man sollte vorher prüfen, ob die Hülse vom Durchmesser her passend ist, sie sollte aber auch nicht zu groß sein, ansonsten bekommt man zu viel Spiel und die Möglichkeit eines Abrisses besteht, sofern Last anliegt. Daher gilt, die Hülse sollte sich leicht aufziehen lassen ohne dabei zu wackeln. Drückt dann die Hülse mit einer Hülsenzange fest an, damit diese sich nicht mehr lösen kann.

Bevor ihr jetzt den Karabiner verknotet müsst ihr hier schon die Hülse aufziehen, da diese sonst nicht mehr auf den Draht ausgebracht werden kann (Karabiner bzw. Wirbel sind größer als der Durchmesser der Hülse). Anschließend könnt ihr auch hier wieder verknoten. Dies geschieht nach dem gleichen Prinzip wie beim Wirbel, erst zwei Mal um die Öse herum und dann das lose Ende eng um die Schnur wickeln. Danach dann wieder mit der Hülse versiegeln.

Ihr solltet bei der Fertigung auf einige Dinge achten: Lasst beim Zudrücken der Hülsen etwas vom Ende des Drahtes heraus stehen, da die Enden etwas aufspleitzen und die einzelnen Drähte heraus schauen, hier kann keine Last mehr anliegen.

Die Wicklungen müssen eng und dicht an der Schnur anliegen, da sonst die Schnur bzw. die Hülse lose wird.

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